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Jürgen Kupferschmid
Kommunikationsberater, Journalist

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Cornelia Lurz, Freie Architektin

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Innovative Handwerksbetriebe qualifizieren sich für barrierefreies Bauen

Kreishandwerkerschaft und Kreisseniorenrat Tuttlingen empfehlen Weiterbildung

 

Gelungener Auftakt: 6 Vertreter der Handwerkergemeinschaft „bauTUTwas“ haben erfolgreich am Basis-Intensivseminar „Barrierefreies Bauen und Modernisieren“ der Mühlheimer Architektin Cornelia Lurz teilgenommen. Zu diesem Zweck haben sie ihre Umgebung unter anderem in einem Alterssimulationsanzug neu erfahren. Als Co-Referent ist der Kommunikationsberater Jürgen Kupferschmid auf das Thema "generationenfreundliche Zielgruppenansprache" eingegangen.

 

Anfang des Jahres 2012 hat der Kreisseniorenrat Tuttlingen (KRS) deutlich gemacht, dass beim barrierefreien Bauen und Modernisieren im Landkreis Tuttlingen noch dringender Handlungsbedarf besteht. Vertretern von Betrieben aus dem Baugewerbe empfiehlt er deshalb die Teilnahme an einer Weiterbildung der Architektin Cornelia Lurz, die auch von der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen aus Überzeugung unterstützt wird.

Am 5./6. Oktober 2012 veranstaltete die Sachverständige für barrierefreies Planen und Bauen (HTWG) das erste Basis-Intensivseminar zu diesem zukunftsgerichteten Thema. Eine erste Kleingruppe von Vertretern der Handwerkergemeinschaft „bauTUTwas“ haben in der Fachstelle für Pflege und Senioren grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem Gebiet des barrierefreien Bauens erworben. Durch ihre Teilnahme haben sie zum Ausdruck gebracht, dass sie die Chancen nutzen und die Herausforderungen anpacken, die sich aus dem demographischen Wandel ergeben: 95 Prozent der deutschen Eigenheimbesitzer über 50 Jahre möchten bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden leben, doch laut einer Studie sind in Deutschland bislang nur 1 Prozent von 39 Millionen Wohnungen baulich darauf vorbereitet.

 

Im Alterssimulationsanzug GERT
Nach einem Grusswort von Martin Stützler, Vorsitzender des KRS Tuttlingen, sensibilisierte Cornelia Lurz die Schulungsteilnehmer Gerhard Hilzinger, Rolf Harfmann, Jens Höpfl, Rainer Hohner, Volker Martin und Joachim Hilzinger für die Bedürfnisse von Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Dabei haben sie die Fortbewegung in der Tuttlinger Innenstadt selbst neu und anders erfahren – mit dem Rollstuhl, am Rollator, mit Spezialbrillen und im Alterssimulationsanzug GERT. Dieser ursprünglich für die Automobilindustrie entwickelte Gerontologische Testanzug macht typische Einschränkungen älterer Menschen auch für Jüngere erlebbar. Insbesondere der altersbedingte Gang und das veränderte Greifvermögen, aber auch die gesteigerte mentale Belastung und die zunehmende Bewegungsunsicherheit werden nachvollziehbar. Wer den Alterssimulationsanzug ausprobiert hat, versteht die sensomotorische Situation von Menschen besser, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind. Die Ergotherapeutin Silvia Hermann hat diese Einsätze fachlich begleitet und kommentiert.

 

Alterssimulationsanzug GERT
Die Teilnehmer werden von Ergotherapeutin Silvia Hermann auf ihren ersten Einsatz im Alterssimulationsanzug GERT vorbereitet.
  Alterssimulation
Das veränderte Greifvermögen und die zunehmende Bewegungsunsicherheit werden nachvollziehbar.

 

Generationenfreundlich kommunizieren

Neben diesen alltagsnahen Erfahrungen hat Cornelia Lurz auch praxisorientiertes Basiswissen vermittelt, z.B. zur demographischen Entwicklung im Landkreis Tuttlingen, zur DIN 18040, über Fördergelder sowie medizinische Grundkenntnisse. In einem weiteren Fachvortrag ist der Konstanzer Kommunikationsberater und Co-Referent Jürgen Kupferschmid darauf eingegangen, wie der Nutzen von barrierefreiem Bauen gegenüber allen Generationen kommuniziert werden kann.

 

Teilnahmezertifikat erhalten

Zum Abschluss haben alle Teilnehmer ein Zertifikat erhalten, das die Leistungsfähigkeit ihres Handwerksbetriebs auf diesem innovativen Fachgebiet zum Ausdruck bringt. Interessenten können beim Kreisseniorenrat und bei der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen, bei der Fachstelle für Pflege und Senioren sowie bei der Veranstalterin Cornelia Lurz eine Liste aller von ihr ausgebildeten Betriebe anfordern. Das zweite Basis-Intensivseminar hat am 19./20. Oktober 2012 ebenfalls mit einer Kleingruppe von 6 Handwerkern erfolgreich stattgefunden. Für den dritten Termin am 23./24. November 2012 hatten sich weitere 6 Teilnehmer angemeldet. Über den Auftakt der Seminarreihe wurde auch in den regionalen Medien berichtet - auf Regio TV Bodensee, im SÜDKURIER, Gränzbote/Schwäbische Zeitung sowie in mehreren Mitteilungsblättern von Gemeinden im Landkreis Tuttlingen.

 

Fachbetriebe für seniorenfreundliche Handwerksleistungen

Die Schulung wurde auch in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Tübingen öffentlichkeitswirksam vorgestellt, die seit 2006 Fachbetriebe für seniorenfreundliche Handwerksleistungen zertifiziert. Im Schwäbischen Tagblatt ist dazu eine Sonderseite erschienen, die auch den Alterssimulationsanzug GERT von Jürgen Kupferschmid thematisiert. In einem weiteren redaktionellen Beitrag geht Marc Tosenberger vom Schwäbischen Tagblatt u.a. auf den Selbstversuch des Tübinger Baubürgermeisters Cord Soehlke mit diesem Instrument ein. Auch die Handwerkskammer Reutlingen berichtete darüber. Das Seminar "Barrierefreies Bauen und Modernisieren" richtet sich an Inhaber und Mitarbeitende von Handwerksbetrieben aus dem Baugewerbe, die zukunftsorientiert handeln und am Puls der Zeit bleiben wollen. (JK)

 

 

Die Architektin Cornelia Lurz (Konstanz / Mühlheim an der Donau) beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit den Möglichkeiten des nachhaltigen Bauens – zunächst durch die Zusatzqualifikation als „Energieberaterin BAFA“, seit März 2011 zusätzlich als „Sachverständige für barrierefreies Planen und Bauen (HTWG)“ und seit dem Sommersemester 2013 als Lehrbeauftragte für barrierefreies Bauen an der HTWG Konstanz (Masterstudiengang). In Kooperation z.B. mit Kreisseniorenräten und Kreishandwerkerschaften bietet sie dazu Seminare zur Weiterbildung von Handwerksbetrieben an. Als Co-Referent geht Jürgen Kupferschmid darauf ein, wie die Vorteile des generationenfreundlichen Bauens und Wohnens gegenüber den Zielgruppen wirkungsvoll vermittelt werden können. Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier. Auskunft und Anmeldung: www.cornelialurz.de

Fotos: Jürgen Kupferschmid

> Erfahren Sie den Nutzen von Barriere- freiheit als Komfort und Sicherheit. Besuchen Sie unsere barrierefreie Musterwohnung in Mühlheim/Donau. Sie steht Ihnen auch für barrierefreies Probe- wohnen zur Verfügung. Mehr dazu unter:

 

www.generationenfreundlich-wohnen.org

> Jürgen Kupferschmid referiert im Seminar "Barrierefreies Bauen und Modernisieren". Mehr dazu unter:

 

www.generationenfreundlich-bauen.org

> Für die „sicher-mobil.ch“-Kampagne
der terzStiftung SCHWEIZ planen wir die Öffentlichkeitsarbeit und setzen die PR-Massnahmen federführend um:

 

> Partnerschaftlich verbunden mit Donaubergland Tourismus:

 

www.donaubergland.de

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